FAQ's / bestens beraten
1. Welche Vorteile bietet ein Fertighaus gegenüber einem Haus der herkömmlichen Bauweise?

Nur wir haben zumal die kurze Bauzeit, da keine Baufeuchte austrocknen muß.

Eine einfache Bauabwicklung, weil die Fertighausfirma zumeist als Generalunternehmer auftritt.

Und beim Holzriegelfertighaus, so wie wir produzieren, handelt es sich um eine sehr energiesparende Bauweise, welche durch niedrige Heizkosten und hohe Landesförderungen belohnt wird.

Außerdem haben wir beim Fertighaus güteüberwachte Bauteile und Baustoffe, dh der Bauherr weiß schon vor dem Bauen, was er bekommt.

2. Was unterscheidet das Passivhaus von einem "normalen" Haus?

Das Passivhaus basiert auf einer sehr energieeffizienten Bauweise, es benötigt nur 1/5 der Heizwärme eines herkömmlichen Wohnhauses.

Beim Passivhaus werden Sonnenenergie und Innere Energien genutzt um das Haus zu wärmen, so entsteht ein behagliches Innenklima ohne herkömmlicher Heizung.

Dabei ist das Passivhaus ein schlichtes System bestehend aus bester Wärmedämmung, Luftdichtheit und Energiegewinnung aus Luft.

Beim Baukörper heißt das den Einsatz einer wärmebrückenfreien Konstruktion mit Spitzenwärmedämmung bei Außenbauteilen und Fenstern.

Energiegewinnung aus Luft bedeutet, daß die Lüftungsverluste beim Fensteröffnen durch die automatische Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung vermieden werden.

Luftdichtheit bedeutet, daß die warme Luft nicht durch Ritzen ins Freie gelangen darf.

3. Warum überhaupt Passivhäuser!

Die Errichtung eines Passivhauses ist der individuelle Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Protokolles, also die Reduzierung des CO²-Ausstosses.

Obwohl für den privaten Häuslbauer eher das angenehme Raumklima, die Unabhängigkeit vom Rohstoffmarkt und die Betriebskosten in Höhe von jährlichen 1-2 Euro/m² Wohnfläche für Lüftung, Restwärme und Warmwasser die ausschlaggebenden Gründe für diese zukunftsträchtige Bauform darstellen. 
4. Ist das Passiv-Fertighaus wesentlich teurer als ein normales Fertighaus?

Die Mehrkosten beim Bau eines Passivhauses werden vom Land Oberösterreich durch eine Zusatzförderung für energiesparende Bauweise abgefedert.

Das Passivhaus auf seine Lebensdauer hin betrachtet, ist aufgrund seiner geringen Betriebskosten, die Bauart mit den eindeutig niedrigsten Gesamtkosten, wobei diese aus Anschaffungs- und Betriebskosten bestehen.
5. Wie lange muss der Käufer auf sein Haus warten?
Wir sind spezialisiert auf individuelle Häuser, daher läßt sich auch die Planungsphase schwer abschätzen. Man kann aber bei Standardgrundrissen und einer schlüsselfertigen Beauftragung von 4-6 Monaten ausgehen, eingeschlossen der erforderlichen Behördenwege.
6. Ist es sinnvoll einen Keller zu errichten? Gibt es Alternativen?
Die Entscheidung Keller ja/nein richtet sich nach dem Platzbedarf bzw. der finanziellen Situation der Familie. Bei ebenen Grundstücken bringt der Entfall des Kellers den gewünschten finanziellen Effekt, bei Hanggrundstück wird sich keine wesentliche Kosteneinsparung zeigen.
7. Besonderheiten der m-haus Passivhäuser?

Die fünf wesentlichen Vorteile sind:

  • Ein Ansprechpartner für alle Gewerke von der Planung bis zur Baufertigstellung
  • Garantie für die Einhaltung aller Förderungskriterien
  • Garantie für den Fertigstellungstermin
  • Garantie Fixpreis
  • Qualitätssicherungspaket: energetisches Gutachten (PHPP),
  • Luftdichtheitskonzept und -prüfung

Damit gewährleisten wir die termingerechte und technisch perfekte Umsetzung eines Passivhauses ohne Kostenüberschreitung.

Das m-Passivhaus wurde mit dem Innovationspreis des Bundesministeriums für Umwelt und des Landes OÖ ausgezeichnet.
8. Fertighäuser werden kompakt in der Produktionshalle hergestellt. Welche Vorteile ergeben sich dadurch?

Die Herstellung von Fertighäusern in Produktionshallen hebt die Bauqualität, da das Haus erst im fast fertigen Zustand der Witterung ausgesetzt wird. Weiters ermöglicht die vorgefertigte Bauweise die Durchführung einer professionellen Güteüberwachung. Dabei werden Produktionstechnik und verwendetete Baumaterialien überprüft.

Durch die exakte Vorplanung werden Kostenüberschreitungen vermieden und sehr kurze Bauzeiten möglich. Man kann bei Standardgrundrissen und einer schlüsselfertigen Beauftragung von 4-6 Monaten ausgehen, eingeschlossen der erforderlichen Behördenwege.
9. Sind bei einem Innenumbau von Fertighäusern auch Grundrissänderungen aus konstruktiver Sicht möglich? (z.B.: Wände versetzten oder herausnehmen?)

Die Umbauarbeiten unterscheiden sich nur geringfügig vom herkömmlichen Massivbau. Betrifft die Veränderung eine konstruktiv bedeutende Wand, also mit Lasten vom Zwischendecke, Obergeschoß oder Dachstuhl, dann wird  eine Unterfangung nötig sein. Es wird ein Holz- oder Stahlträger eingebaut, der die nun fehlende Wand ersetzt. Bei konstruktiv unbedeutenden Wänden können solche Unterfangungen entfallen.

Der Umbau im Holzriegelfertighaus geht schnell und sauberer als in einem Ziegelbau vonstatten, da beim Abbruch kein lästiger Ziegelstaub anfällt und beim Fertigstellen kein feuchter Innenputz mit Austrocknungszeit nötig ist.
10. Worauf sollte ich achten, wenn ich bei Fertighäusern Umbauten vornehme, um Bauschäden zu vermeiden?

Innenumbauten im nicht konstruktiven Bereich sind von jedermann durchzuführen, der ein gewisses handwerkliches Geschick besitzt.

Das Eingreifen in konstruktiv wichtige Bauteile, wie tragende Zwischenwände und Außenwände, sollte man allerdings dem Profi überlassen. So müssen zum Beispiel bei Unterfangungen die zusätzlichen Träger statisch dimensioniert, bei neuen Fensteröffnungen eine optimale Witterungsabdichtung vorgenommen werden. Also Dinge bei denen ein Bauherr nicht auf die Gewährleistung einer Fachfirma verzichten sollte.

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich Umbauarbeiten im Fertighaus nicht vom herkömmlichen Hausbau. Fertighäuser werden zur Steigerung der Ausführungsqualität in Produktionshallen errichtet, jedoch wird der Innenausbau meist im herkömmlichen Stil durchgeführt.
11. Werden Zubauten bei Fertighäusern vor Ort oder wiederum in der Halle gefertigt?
Wenn möglich wird der witterungsunabhängigen Produktionshalle der Vorzug gegeben, die Entscheidung richtet sich allerdings nach dem Umfang der Umbauarbeiten. Kleinere Arbeiten werden sicherlich vor Ort durchgeführt, Zubauten und Aufstockungen werden vorgefertigt um die kurze Bauzeit bei hoher Ausführungsqualität sichern zu können. 
12. Was empfehlen Sie dem Kunden, der Änderungen bei einem Fertighaus plant?

Als Bauherr eines Fertighauses bzw. herkömmlichen Hauses sollte man schon bei der Übergabe darauf achten, dass die Baupläne vom Haus mit übergeben werden. Diese Pläne sollten die wichtigsten konstruktiven Bauteile enthalten und entsprechend beschriftet sein. Die behördlichen Einreichpläne erfüllen diesen Zweck meistens nicht.

Aufgrund dieser Pläne kann sich der Bauherr einen ersten Überblick verschaffen. Natürlich ist es zweckmäßig die Hausbaufirma zu kontaktieren, die ihm dann mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Diese Baupläne bzw. Hausdokumentationen erleichtern einen möglichen Hausverkauf bzw. machen es möglich, dass auch Firmen Umbauarbeiten durchführen, die nicht am Hausbau selbst beteiligt waren.
13. Der Bauherr möchte umbauen, welche ersten Schritte muß er setzen?

Es muß schon vor Beginn der Umbauarbeiten ein Fachmann kontaktiert werden. Der Bau- oder Zimmermeister oder eine entsprechend befähigte Firma muß abklären, ob für die Umbaumaßnahme eine behördliche Genehmigung nötig ist.

Nach Abklärung der Rechtsgrundlagen steht, wie bei jeder Bautätigkeit, die Planungs- und Kostenermittlungsphase an.
Da die Umbautätigkeiten meist im bewohnten Zustand durchgeführt werden, muß der raschen Baudurchführung oberste Priorität eingeräumt werden.

Schnellschussaktionen enden oft im behördlichen Baustopp, in Baukosten- und vor allem Bauzeitüberschreitungen, da das Ausmaß der Umbauarbeiten gern unterschätzt wird.

Um Frustration bzw, ein "Leben auf der Baustelle" zu vermeiden, kann ich die rechtzeitige Kontaktaufnahme zum Fachmann nur empfehlen.
14. Werden viele Sanierungen bei Fertighäusern durchgeführt?

Da unsere Firma seit über 40 Jahren Holzhäuser aus vorgefertigten Elementen produziert, stehen alle Jahre einige unserer Häuser zum Umbau an.

Die Gebäude werden für die nächste Generation fit gemacht. Zubauten, Aufstockungen, Verbesserung der thermischen Gebäudequalität und Einbau von Wärmeschutzfenstern werden dabei durchgeführt. Die behördliche Abklärung und die Überprüfung der konstruktiven und wirtschaftlichen Machbarkeit stehen dabei immer an erster Stelle.
15. Wie lange hält ein Haus?

Dies wird oft gefragt, allerdings stellt sich diese Frage in Wirklichkeit nicht. Die österreichische Bauqualität ist so hoch, dass die Gebäude rein konstruktiv gesehen, mehrere Generationen überleben. Die tatsächliche Entscheidung liegt bei den Kindern, was sie mit dem Haus anfangen. Heute erben Kinder zum Teil mehrere Häuser und entscheiden dann nach Grundstücklage etc.

Durch die rasante Weiterentwicklung, zum Beispiel hocheffiziente Bauweise „Passivhaus“, kann ich Kunden nur empfehlen, gemäß dem aktuellen Baustandard zu bauen und neuen Entwicklungen positiv gegenüber zu stehen. Es macht keinen Sinn alte Bautraditionen wider besserem Wissen zu pflegen. Man läuft nur Gefahr, dass der Neubau am Tage der Fertigstellung schon ein Altbau ist.
16. Ist es möglich zur Wohnraumschaffung bestehende Gebäude aufzustocken?

So wie vor 10 Jahren der traditionelle Dachbodenausbau floriert hat, werden nun ganze Geschosse auf alte Gebäude draufgesetzt.

Holzriegelhäuser eigenen sich hervorragend dazu. Der bewohnte Altbau steht meist nur ein paar Tage ohne Dach da, und das geringe Gewicht der Holzkonstruktion macht diese Aufstockungen erst möglich.

Zusätzlich bekommen Bauherrn ein optimales Raumklima und niedrigste Heizkosten.  

Unsere Firma beschäftigt sich nun schon seit Jahren mit Aufstockungen. Die behördliche Abklärung und die Überprüfung der konstruktiven und wirtschaftlichen Machbarkeit stehen dabei immer an erster Stelle.